Psychotherapeut*innen dürfen laut österreichischem Psychotherapie-Gesetz nur jene Störungsbilder und Zielgruppen behandeln, für die sie ausreichend qualifiziert sind. Psychotherapie mit Säuglingen, Kindern und Jugendlichen erfordert eine besondere Qualifikation, die aufbauend auf die Psychotherapieausbildung in Form einer in sich geschlossenen Weiterbildung erworben werden soll, hierzu wurden vom Bundesministerium für Gesundheit (BMG) Richtlinien erstellt (siehe Link zu Richtlinien BMG vom 02.02.2014).

Das psychoanalytische/tiefenpsychologische Weiterbildungscurriculum für Säuglings-, Kinder- und Jugendlichen-Psychotherapie des PSI (kurz PSIkj-Curriculum) bietet eine solche Weiterbildung, und qualifiziert für die psychotherapeutische Arbeit mit Säuglingen, Kindern und Jugendlichen, bzw. deren Eltern und Bezugspersonen.

Im PSIkj-Curriculum werden theoretische und methodische Grundlagen vermittelt sowie Therapiekonzepte und Anwendungsmöglichkeiten für die psychoanalytische/tiefenpsychologisch orientierte Psychotherapie mit Säuglingen, Kindern und Jugendlichen erarbeitet.

Das PSIkj-Curriculum ist für Psychotherapeut*innen ALLER Fachrichtungen absolvierbar. Alle Seminare bieten eine Verschränkung von relevanten psychoanalytischen Konzepten und deren Umsetzung in der Praxis. Der Schwerpunkt liegt auf methodischen Besonderheiten für die verschiedenen Entwicklungsstufen des Kindes- und Jugendalters im Sinne einer intersubjektiven Herangehensweise.

Das Weiterbildungscurriculum bietet alle notwendigen Inhalte um sich für die psychotherapeutische Arbeit mit Säuglingen- Kindern und Jugendlichen zu qualifizieren. Das Ausmaß der Unterrichtseinheiten entspricht den Vorgaben des Bundesministeriums um die Zertifizierung zum/zur Säuglings- Kinder und Jugendlichentherapeut*in zu erreichen.

 

Fachliche Leitung des PSIkj Weiterbildungscurriculums: Mag.a Barbara Koch

Organisations- und Konzeptteam: Dr. Christoph Fischer, Dr.in Isabella Deuerlein, Mag.a Barbara Koch, Dr.in Astrid Bock, DSAin Bianca Villunger, Mag.a Elke Wieser

 

Weitere Informationen zu

  • Zugangsvoraussetzungen und Zielgruppe
  • Dauer und Umfang
  • Theorie und Methodik

 

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